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Spielbericht

Eisbären holen zwei Punkte

Der EHC Eisbären Berlin bezwang vor 9.791 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena die Iserlohn Roosters mit 4:3 nach Penaltyschießen.

Spielerisch berauschend war die Begegnung im ersten Drittel nicht. Die Eisbären gingen zu halbherzig in die Zweikämpfe oder machten öfter einen Schritt zu wenig. So mussten die Hausherren in der Offensive viel Aufwand betreiben, um den Puck zurückzuerobern. In der 12. Minute setzte Louis-Marc Aubry hinter dem gegnerischen Tor gut nach. Marcel Noebels spielte zurück auf Louis-Marc Aubry, der frech aus Nahdistanz zum 1:0 einschoss. Der Schwung, den der Treffer nach sich zog, verpuffte sehr schnell wieder. In der 13. Minute lief Dylan Yeo ziemlich unbehelligt ins Eisbären-Drittel und zog aus halblinker Position ab, 1:2. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pause.

Der Mittelabschnitt bot ein ähnliches Bild wie das Anfangsdrittel. In der 27. Minute wurde eine Strafe gegen die Gäste angezeigt. Nachdem eine Multichance nicht genutzt werden konnte, versenkte Jonas Müller den Puck aus dem Hintergrund zum 2:1. Doch es dauerte wieder nur gute zwei Minuten, bis Jordan Smotherman für Iserlohn den Ausgleich erzielte. Eine weitere Minute später stand Justin Florek mutterseelenallein vor dem EHC-Tor, 2:3. Diesmal gaben die Eisbären die entsprechende Antwort. Mit viel Schwung liefen die Eisbären ins gegnerische Drittel. Micki DuPont vollendete schließlich zum 3:3 (31.). Bis zur zweiten Pause vergaben die Hausherren noch einige Möglichkeiten, hatten aber auch Glück, dass die Roosters in den letzten Minuten ebenfalls nicht trafen.

Im Schlussdrittel versuchten die Eisbären vorsichtig, die Entscheidung herbeizuführen. Einige Spieler wirkten so, als ob sie das Ergebnis lieber halten würden. Andere nahmen ihr Herz in die Hand. Martin Buchwieser zum Beispiel, dem man aber das mangelnde Selbstvertrauen bei Offensivaktionen anmerkte oder Sean Backman und Louis-Marc Aubry. Ein geschlossener Siegeswille aller Eisbären-Spieler war leider nicht zu spüren. Chancen gab es dennoch. Sie wurden nur nicht genutzt. Aber auch die Gäste wussten die Räume, die ihnen defensiv zu passiv agierende Hausherren ließen zu nutzen. Maximilian Franzreb rettete einige Male in großer Not. Am Ende hieß es nach regulärer Spielzeit 3:3, woran auch die Verlängerung nichts änderte. Im Penaltyschießen hielt Maximilian Franzreb gegen alle drei Iserlohner Schützen. Da Jamie MacQueen für die Eisbären traf, blieb der zweite Punkt in der Hauptstadt.

TORE:

11:24 1:0 Aubry (Noebels, Backman)

12:57 1:1 Yeo (Friedrich, Todd)

26:10 2:1 J. Müller (Ranford, Sheppard)

28:27 2:2 Smotherman (Camara)

29:29 2:3 Florek (Dotzler, Matsumoto)

30:11 3:3 DuPont (Backman, Aubry)

Penaltyschießen:

EHC Eisbären Berlin:    Sean Backman (verschossen), André Rankel (gehalten), Jamie MacQueen (Tor)

Iserlohn Roosters:         Evan Trupp (gehalten), Anthony Camara (gehalten), Jonathan Matsumoto (gehalten)

 

 

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 10
8

DIE DREI BESTEN:

1. Aubry (1 Tor, 1 Assist) - EHC Eisbären Berlin (#41)

2. Hovinen (45 von 48 Schüssen gehalten)  - Iserlohn Roosters (#32)

3. Franzreb (28 von 31 Schüssen gehalten)  - EHC Eisbären Berlin (#30)

 

ZUSCHAUER: 9.791

 

 

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