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Spielbericht

Weitere offensive Nullnummer der Eisbären

Der EHC Eisbären Berlin verloren in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen die Augsburger Panther mit 0:1.

 

Die Eisbären zeigten sich zu Beginn der Begegnung zumindest etwas verbessert, als am vergangenen Dienstag. Die Defizite im Zweikampf waren aber weiter unübersehbar. So hatten die Hausherren in den ersten Minuten der Partie enorme Probleme, sich aus der eigenen Zone zu befreien. Kevin Poulin im EHC-Tor war von Beginn an gefordert. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Eisbären besser in die Begegnung und erarbeiteten sich auch einige Chancen. Sean Backman, Vincent Hessler und Jamie MacQueen scheiterten an Gästetorwart Olivier Roy. Die Zweikampfschwäche des EHC verhinderte, dass sie offensiv längere Druckphasen aufbauen konnten. Zur Pause blieb es beim gerechten 0:0.

Den Eisbären fehlte in fast allen Aktionen das letzte Quäntchen Konsequenz. Dadurch hatte man offensiv nicht unbedingt das Gefühl, dass die Eisbären irgendwie in der Lage waren, ein Tor zu erzielen. Die Aktionen waren einfach viel zu harmlos. In der Defensive befürchtete immer Schlimmes, weil einige Spieler, wie zum Beispiel Frank Hördler völlig von der Rolle waren. Auch fehlte allgemein die Unterstützung der Mitspieler untereinander. Keiner kam zu Hilfe, wenn ein Spieler hinter dem eigenen Tor mit zwei Gegenspielern beschäftigt war. In der 29. Minute nutzten die Gäste die mangelnde Zuordnung. Henry Haase leitete mit einem Pass die Situation ein. Ein schneller Querpass vor dem Tor von Thomas Holzmann auf Sahir Gill, und es hieß 0:1. Bis zur Pause tat sich ergebnistechnisch nichts mehr.

Im Schlussdrittel agierten die Eisbären zumindest engagierter. Jeder in der Halle fragte sich, warum diese Engagement nicht in den beiden Dritteln davor und auch in vorangegangenen Begegnungen sichtbar war. Die gefährlichste Formation bestand aus Jamie MacQueen, Brendan Ranford und Colin Smith. Auch Sean Backman merkte man an, dass er ein Tor schießen wollte. Doch, egal was versucht wurde, es gelang nicht. So lieferten die Eisbären eine weitere offensive Nullnummer zu Hause ab.

TORE:

28:36 0:1 Gill (Holzmann, Haase)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 4
6

DIE DREI BESTEN:

1. Roy (42 von 42 Schüssen gehalten) - Augsburger Panther (#31)

2. Gill (1 Tor)  - Augsburger Panther (#29)

3. Haase (1 Assist)  - Augsburger Panther (#4)

 

ZUSCHAUER: 14.200 (ausverkauft)

 

 

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