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Spielbericht

Mit "blauem Auge" davon gekommen

Der EHC Eisbären Berlin gewann vor 11.969 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen die Schwenninger Wild Wings mit 5:3.

Die Eisbären erwischten gegen tief stehende Gäste einen blendenden Start. In der 8. Minute erzielte Florian Kettemer nach glänzender Kombination das 1:0. Eine gute Minute später überraschte Daniel Fischbuch Gästetorwart Dustin Strahlmeier kalt. Sein Schuss landete irgendwie hinter der Linie, 2:0. In der 12. Minute gerieten die Eisbären in Unterzahl und das gleich mit zwei Mann weniger. Die Gäste nutzten die Gelegenheit optimal. Istvan Bartalis und Marcel Kurth nur 27 Sekunden später sorgten für das 2:2. Noch vor der Pause kam es noch dicker für die Hausherren. Chaotisches Abwehrverhalten des EHC eröffnete den Gästen offensive Optionen. Anthony Rech netzte in der 18. Minute zum 2:3 ein.

Im Mittelabschnitt kämpften die Eisbären darum, zurück ins Spiel zu finden. Offensiv bauten sie auch einigen Druck auf, scheiterten aber zunächst immer wieder an Dustin Strahlmeier. Die Eisbären benötigten ein Powerplay, um zum Torerfolg zu kommen. Die Penaltykilling-Formation der Schwenninger wurde schön auseinander gezogen. Frank Hördler bediente Brendan Ranford am linken Pfosten, der zum 3:3 einschoss (31.). Kurz nach dem Treffer hat Mark Cundari plötzlich freie Schussbahn, fand jedoch in Dustin Strahlmeier seinen Meister. In der Rückwärtsbewegung agierten die Eisbären weiter nicht energisch genug, so dass die Schwarzwälder auch zu einigen guten Chancen kam, die Kevin Poulin entschärfte.

Das Schlussdrittel begann mit einem Schreck für den Eisbären-Anhang. In der 42. Minute landete der Puck im EHC-Gehäuse. Nach Ansicht des Videobeweises fand dieser Treffer wegen Torwartbehinderung jedoch keine Anerkennung. Zwei Minuten später wandelte sich das Blatt. Daniel Fischbuch fälschte einen Schuss von Florian Kettemer unhaltbar für Dustin Strahlmeier ab, 4:3. Weiter drei Minuten später erlebte die Begegnung eine längere Zwangspause. Frank Hördler zerschoss mit einem satten Handgelenkschuss eine Plexiglasscheibe hinter dem gegnerischen Tor. Nach dem Austausch der Scheibe kamen die Eisbären noch einige Male in der eigenen Zone ins "Schwimmen". Mit vereinten Kräften gelang es, ein weiteres Gegentor zu verhindern. In der 59. Minute setzte sich Louis-Marc Aubry schön durch und setzte den 5:3-Schlusspunkt.

TORE:

07:35 1:0 Kettemer (Noebels, Rankel)

08:57 2:0 Fischbuch (/)

11:03 2:1 Bartalis (Giliati, Hult) (im Powerplay bei 5 gegen 3)

11:30 2:2 Kurth (Kaijomaa, Höfflin) (im Powerplay)

17:16 2:3 Rech (McRea)

30:07 3:3 Ranford (Hördler, Smith) (im Powerplay)

43:24 4:3 Fischbuch (Kettemer, Adam)

58:28 5:3 Aubry (Busch)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 4
6

DIE DREI BESTEN:

1. Kettemer (1 Tor, 1 Assist) - EHC Eisbären Berlin (#69)

2. Fischbuch (2 Tore)  - EHC Eisbären Berlin (#77)

3. Bartalis (1 Tor)  - Schwenninger Wild Wings (#90)

 

ZUSCHAUER: 11.969

 

 

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