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Spielbericht

Eisbären gewinnen gegen Iserlohn

Der EHC Eisbären Berlin gewann in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen die Iserlohn Roosters mit 3:1.

 

Die Eisbären begannen mit viel Tempo. Die Roosters hatten Probleme hinterher zu kommen. So tat sich die eine oder andere Lücke auf. Martin Buchwieser vergab die erste Großchance, als er völlig frei aus Nahdistanz an Gästetorwart Mathias Lange scheiterte. In der 9. Minute präsentierte sich Jamie MacQueen treffsicherer. Mit einem Schuss über die Stockhand in den Winkel erzielte er das 1:0. Iserlohns Offensivbemühungen sahen so aus, dass ein Spieler versuchte, sich bis ins Angriffsdrittel durchzutanken, um dann einen mitgelaufenen Mitspieler zu finden. Das wirkte zufällig, war aber nicht ungefährlich. In der 13. Minute bewies Iserlohn Kaltschnäuzigkeit. In Überzahl gelang Jason Jaspers der 1:1-Ausgleich. Die Eisbären fanden jedoch eine schnelle Antwort. Ebenfalls im Powerplay versenkte Blake Parlett einen mächtigen Schlagschuss zum 2:1 in den Maschen (15.).

Dem Mitteldrittel fehlte etwas das Feuer des Anfangsabschnitts. Dem Eisbärenspiel ging etwas die Konsequenz verloren. Es war nicht viel, aber dieses Bisschen sorgte dafür, dass die Überlegenheit der Eisbären abhanden kam. In der Offensive gab es nun deutlich weniger klare Möglichkeiten. Ein paar erarbeitete sich der EHC zwar dennoch, vergab sie aber alle. Auch die Defensivarbeit litt unter der geringeren Konsequenz. Es begann im Forechecking und endete vor dem eigenen Tor. Petri Vehanen musste einige Male sein ganzes Können aufbieten, um die knappe Führung bis zur Pause zu sichern.

Im Schlussdrittel änderte sich am optischen Bild der Begegnung nichts. Die Eisbären versuchten, den knappen Vorsprung zu verwalten und strapazierten dadurch das Nervenkostüm der Zuschauer. Die Eisbären bemühten sich, mit schönen Spielzügen die Entscheidung herbeizuführen und nutzten ihre Möglichkeiten nicht. Von einem Erzwingen der Entscheidung konnte gar keine Rede sein. Die Roosters wurden so quasi eingeladen nicht aufzugeben. Es kam dadurch zu einigen kniffligen Szenen, vor dem EHC-Gehäuse, die Petri Vehanen glücklicherweise alle entschärfen konnte. Erst kurz vor Schluss schafften es die Eisbären, die Roosters besser vom EHC-Tor fernzuhalten. Dadurch konnten die Gäste erst eine knappe Minute vor dem Ende den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nehmen. Die Eisbären eroberten den Puck in der Verteidigungszone und spielten ihn heraus. Jamie MacQueen setzte nach und bediente Thomas Oppenheimer, der die Scheibe 7 Sekunden vor dem Ende zum 3:1-Endstand ins leere Tor schob.

TORE:

08:23 1:0 MacQueen (C. Braun)

12:25 1:1 Jaspers (Caporusso, Brown) (im Powerplay)

14:02 2:1 Parlett (/) (im Powerplay)

59:53 3:1 Oppenheimer (MacQueen, Olver)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 8
Iserlohn Roosters 8

DIE DREI BESTEN:

1. MacQueen (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#17)

2. Vehanen (36 von 36 Schüssen gehalten)  - EHC Eisbären Berlin (#31)

3. Parlett (1 Tor)  - EHC Eisbären Berlin (#71)

 

ZUSCHAUER: 14.200 (ausverkauft)

 

 

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