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Spielbericht

Eisbären erreichen Viertelfinale

Der EHC Eisbären Berlin hat sich durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel der 1. Playoff-Runde für das Viertelfinale qualifiziert. Die Eisbären setzten sich vor 13.708 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena mit 4:2 durch. Der Virtelfinalgegner steht noch nicht fest, das es am Sonntag in der Serie der Fischtown Pinguins Bremerhaven und den Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg ein drittes Spiel in Bremerhaven geben wird.

Die Eisbären begannen mit viel Tempo und vollendeten bereits in der zweiten Minuten einen schnellen Spielzug durch Marcel Noebels zum 1:0. Im ersten Drittel erarbeiteten sich die Eisbären ein leichtes Chancenübergewicht. Offensiv besonders gefährlich wurden die Hausherren, wenn sie Räume gewannen und mit Geschwindigkeit ins gegnerische Drittel eindrangen. Dauerhaft im Angriffsdrittel festsetzen konnten sich die Eisbären jedoch nicht. Dazu spielten die Gäste zu zweikampfstark. Defensiv gerieten die Eisbären in Schwierigkeiten, wenn es nicht gelang die Scheibe kontrolliert aus der Gefahrenzone zu bringen. Doch Kevin Poulin und seine Vorderleute standen sicher. In der 18. Minute setzte sich Colin Smith durch, sah den in Richtung linken Pfosten in Position laufenden Jamie MacQueen und bediente ihn mit einem exzellenten Pass in den Lauf. Jamie MacQueen hielt nur noch den Schläger hin, 2:0.

Im Mittelabschnitt übersahen die Eisbären in der 25. Minute Sandro Schönberger vor dem Tor. Völlig unbedrängt lenkte er den Puck zum 2:1-Anschluss ins Tor. Dieser Gegentreffer verunsicherte die Eisbären. Straubing gelang es für einige Zeit, die Eisbärenhintermannschaft ins Chaos zu versetzen. Doch Kevin Poulin präsentierte sich als sicherer Rückhalt. In der 31. Minute schlugen die Eisbären in der Straubinger Drangphase zurück. André Rankel fälschte einen Schuss von Florian Kettemer zum wichtigen 3:1 ab. Bis zur Pause brachten die Eisbären die Begegnung jetzt wieder unter Kontrolle.

Im Schlussdrittel kämpften die Tigers mit dem Mut der Verzweiflung. Doch die Eisbären hielten dagegen. In der 51. Minute ließ sich James Sheppard nicht von der Scheibe trennen und überwand auch noch Jeff Zatkoff im Straubinger Tor zum 4:1. Straubing gab trotzdem nicht auf. In der 54. Minute fand ein Schuss von Stephan Daschner durch das Getümmel den Weg zum 4:2 ins Netz. Die Gäste rangen um ihre letzte Chance und nahmen zeitig den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Eisbären ließen sich den Sieg nicht mehr entreißen und ziehen ins Viertelfinale ein.

TORE:

01:35 1:0 Noebels (Backman, Hördler)

17:56 2:0 MacQueen (Smith, DuPont)

24:52 2:1 Schönberger (Seigo, Loibl)

30:36 3:1 Rankel (Kettemer, MacQueen)

50:21 4:1 Sheppard (Noebels)

53:36 4:2 Daschner (Laganiere)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 4
4

DIE DREI BESTEN:

1. Noebels (1 Tor, 1 Assist) - EHC Eisbären Berlin (#92)

2. MacQueen (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#17)

3. Schönberger (1 Tor)  - Straubing Tigers (#27)

 

ZUSCHAUER: 13.708

 

 

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