Deutscher Meister      2005  ·  2006  ·  2008  ·  2009  ·  2011  ·  2012  ·  2013                             Deutscher Pokalsieger      2008                              European Trophy      2010

Spielbericht

Sieg nach Penaltyschießen

Der EHC Eisbären Berlin gewann vor 11.331 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen die Augsburger Panther mit 2:1 nach Penaltyschießen.

 

Die Zuschauer bekamen ein erstes Drittel mit teilweise spektakulären Torszenen zu sehen. Die Eisbären begannen schwungvoll und erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten. Doch entweder rettete Gästetorwart Jonathan Boutin oder der EHC verzog knapp. Höhepunkt dabei war in der 20. Minute der vergebene Penalty von Daniel Fischbuch. Der große Schwachpunkt der Hausherren blieb das Überzahlspiel. Nach vorne harmlos, fingen sich die Eisbären auch noch den einen oder anderen Konter ein. Auch sonst versteckten sich die Gäste nicht, sondern suchten ihre Chance im Konterspiel. Aber auch Augsburg scheiterte oft am oft spektakulär agierenden Petri Vehanen oder schoss schlicht am Tor vorbei. So hieß es zur ersten Pause 0:0.

Das Mitteldrittel verlief für die Gäste deutlich erfreulicher als für die Eisbären. Im zweiten Gäste-Powerplay verwertete Trevor Parkes ein Zuspiel Evan Trupp aus spitzem Winkel zur Augsburger Führung. Nach dem Gegentor verloren die Eisbären zunächst etwas ihre Ordnung. Nach einigen Minuten fingen sie sich und bekamen die Partie wieder besser unter Kontrolle. Allerdings standen die Gäste nun besser in der Defensive. Die Räume vor dem Augsburger Tor wurde enger und der ein oder andere Pass zu viel verhinderte mehr klare Torchancen. In der 35. Minute landete der Puck bei EHC-Überzahl im Augsburger Tor. Der Treffer von Blake Parlett konnte aber wegen hohen Stocks nicht anerkannt werden.

Im Schlussdrittel rannten die Eisbären gegen das Augsburger Gehäuse an. Doch nach wie vor wirkte Jonathan Boutin im Augsburger Tor sehr sicher. Das Eisbärenspiel blieb ebenfalls zu kompliziert. Mehr Zug zum Tor hätte den Hausherren gut getan. Als bereits das Gefühl aufkam, dass die Eisbären noch stundenlang so weiterspielen können, ohne ein Tor zu erzielen, fand in der 57. Minute ein langer Pass Jamie MacQueen. Frei vor dem Tor wurde er durch Mark Cundari durch einen Stockschlag massiv beim Abschluss gestört. Daraufhin entschieden die Schiedsrichter auf Penalty, den Jamie MacQueen zum umjubelten Ausgleich nutzen konnte. Mit 1:1 ging es in die Verlängerung, die trotz einiger Möglichkeiten torlos blieb. Im Penaltyschießen trafen Jamie MacQueen und James Sheppard für die Eisbären, während Petri Vehanen alle Penaltys parierte. Damit sicherten sich die Eisbären den zweiten Punkt an diesem Nachmittag.

TORE:

23:35 0:1 Parkes (Trupp, Davies) (im Powerplay)

56:16 1:1 MacQueen (Penalty)

Penaltyschießen:

EHC Eisbären Berlin:    MacQueen (Tor), Sheppard (Tor)

Augsburger Panther:     Cundari (gehalten), Parkes (gehalten)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 4
6

DIE DREI BESTEN:

1. Boutin (38 von 39 Schüssen gehalten)  - Augsburger Panther (#35)

2. MacQueen (2 Tor)  - EHC Eisbären Berlin (#17)

3. Vehanen (15 von 16 Schüssen gehalten)  - EHC Eisbären Berlin (#31)

 

ZUSCHAUER: 11.331

 

 

Zurück