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Spielbericht

Eisbären besiegen Schwenningen

Der EHC Eisbären Berlin besiegte vor 8.841 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena die Schwenninger Wild Wings mit 3:1

 

Die Partie begann mit einer Protestaktion gegen fanunfreundliche Bullyzeiten und Spieltagszerstückelung. Im Spiel ergriffen die Eisbären die Initiative ohne wirklich zwingend zu sein. Die Schwäne machten vor dem eigenen Tor die Räume geschickt eng und hielten die Eisbären außen. Die Schüsse aus oft ungünstigem Winkel waren eine sichere Beute für Gästegoalie Dustin Strahlmeier. Schwenningen versteckte sich ebenfalls nicht und schoss Petri Vehanen im EHC-Tor tüchtig warm. In der 19. Minute landete dann auch ein Schuss von Markus Poukkula zur Gästeführung im Tor, nachdem Petri Vehanen bei seiner Abwehraktion etwas behindert wurde. Nur 67 Sekunden später gaben die Eisbären durch Louis-Marc Aubry die Antwort. Sein Schuss zum 1:1 landete im kurzen Eck.

Die Eisbären mühten sich im Mitteldrittel weiter, zu klaren Torchancen zu kommen. Doch noch standen die Gäste in der Defensive sicher. Der EHC schoss mehr. Aber die Schwäne hatten zunächst die hochkarätigeren Möglichkeiten. Im Powerplay landete der Puck an der Latte (26.). In der Mitte des Drittels rettete Petri Vehanen gegen Stefano Giliati, der allein auf ihn zustürmte. Kurz vor der Pause änderte sich das Bild. Die Eisbären-Chancen wurden nun zwingender. In der 35. Minute erzielte Thomas Oppenheimer nach schöner Vorarbeit von Florian Busch die Führung für den EHC. Nur 42 Sekunden später fälschte Mark Olver einen Schuss von Jamie MacQueen zum 3:1 ab.

Das Schlussdrittel plätscherte so dahin. Die Eisbären ließen, mit Ausnahme eines Pfostenschusses, wenig gute Gelegenheiten für die Gäste zu. Die Eisbären lauerten darauf, dass Schwenningen mehr sein Spiel öffnen würde. Die Schwäne taten dies aber nicht, sondern spielten konsequent ihre Taktik weiter. So verstrich die Spielzeit, ohne dass die Eisbären in ernsthafte Gefahr gerieten. Kurz vor Schluss gelang den Eisbären durch Sean Backman noch ein Treffer ins leere Schwenninger Gehäuse, der aber nicht anerkannt wurde, weil das Spiel zuvor wegen einer Auseinandersetzung zwischen Stefano Giliati und Micki DuPont bereits unterbrochen war. So blieb es beim verdienten 3:1-Erfolg der Eisbären.

TORE:

18:11 0:1 Poukkula (Giliati, Danner)

19:18 1:1 Aubry (Parlett, Buchwieser)

34:55 2:1 Oppenheimer (Busch, Baxmann)

35:37 3:1 Olver (MacQueen, Ziegler)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 6 + 10' Disziplinarstrafe (DuPont)
Schwenninger Wild Wings 8 + 10' Disziplinarstrafe (Giliati)

DIE DREI BESTEN:

1. Aubry (1 Tor)  - EHC Eisbären Berlin (#41)

2. Strahlmeier (41 von 44 Schüssen gehalten)  - Schwenninger Wild Wings (#34)

3. Busch (1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#26)

 

ZUSCHAUER: 8.841

 

 

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