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Spielbericht

Eisbären unterliegen Ingolstadt

Der EHC Eisbären Berlin unterlag vor 13.216 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen den ERC Ingolstadt mit 1:3.

Die Eisbären begannen eigentlich gar nicht so schlecht. Das Spiel in der Defensive wirkte recht strukturiert. In der Offensive versuchte der EHC, das Spiel schnell zu gestalten. Die beste Gelegenheit in den ersten Minuten besaß Charlie Jahnke, der mit einem Schuss aus halblinker Position an Gästetorwart Jochen Reimer scheiterte. Die Gäste verlegten ihr Spiel sehr auf das Kontern. In der 12. Minute trafen die Eisbären im gegnerischen Drittel die falsche Entscheidung. Statt sicher tief zu spielen, wurde trotz starker Bedrängnis der Torschuss gewählt. Der Schuss wurde geblockt und ein Tempogegenstoß eingeleitet. David Elsner schoss schließlich zur Gästeführung ein. Nach dem Treffer bemühten sich die Eisbären weiter um den Vorwärtsgang. Doch oftmals war der finale Pass nicht genau genug oder im entscheidenden  Moment misslang die Scheibenannahme. So nahm der EHC den Rückstand mit in die Kabine.

Im Mittelabschnitt entwickelten die Eisbären mehr Zug zum Tor. Eine Riesenchance vergab Daniel Fischbuch in Unterzahl, als er völlig alleine den Puck nicht im Tor unterbringen konnte. Aber auch die Gäste waren nicht untätig. Wann immer sich die Gelegenheit zu Kontern bot, schlugen sie zu. Zweimal rettete Kevin Poulin mit unglaublichen Beinreflexen. Beide Male war der Puck eigentlich schon im Tor, als Poulins Schoner sie doch noch vor der Linie stoppte. Das zweite Ingolstädter Powerplay kontrollierte bis auf eine Situation gut. Frank Hördler und Micki DuPont vernachlässigten in der Rückwärtsbewegung die Mitte, so dass ein Pass in die Schnittstelle Brett Olson fand, der auf 2:0 für Ingolstadt erhöhte (36.). Glücklicherweise fanden die Eisbären gute zwei Minuten später in Überzahl eine Antwort. Danny Richmond traf zum 1:2-Anschluss und Pausenstand.

Im Schlussdrittel drückten die Eisbären gewaltig auf den Ausgleich. Aber wieder wurde ihnen ihre schlechte Chancenverwertung zum Verhängnis. Selbst beste Gelegenheiten oder "Multichancen" blieben ungenutzt. Colin Smith, Brendan Ranford und Florian Busch besaßen unzählige Einschussmöglichkeiten bei nur einem Wechsel. Doch der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Die Zeit lief den Eisbären langsam aber sicher davon. Knappe zwei Sekunden vor der Schlusssirene beförderte Jerry D'Amigo die Scheibe zum 1:3-Endstand in das verwaiste Eisbärengehäuse.

TORE:

11:40 0:1 Elsner (Friesen)

35:46 0:2 Olson (Edwards, Collins) (im Powerplay)

37:54 1:2 Richmond (DuPont, Sheppard) (im Powerplay)

59:58 1:3 D'Amigo (Collins, Kohl) (Empty net)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 4
4

DIE DREI BESTEN:

1. J. Reimer (35 von 36 Schüssen gehalten) - ERC Ingolstadt (#32)

2. Poulin (28 von 30 Schüssen gehalten)  - EHC Eisbären Berlin (#40)

3. Olson (1 Tor)  - ERC Ingolstadt (#16)

 

ZUSCHAUER: 13.216

 

 

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