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Spielbericht

Eisbären gleichen Serie aus

Der EHC Eisbären Berlin gewann das zweite Playoff-Viertelfiinale vor 13.511 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen den EHC Red Bull München mit 4:0 und glich die Serie zum 1:1 aus.

In den ersten Minuten übernahmen die Gäste aus München gleich das Kommando. Die Eisbären hatten zunächst Mühe sich geordnet aus der eigenen Zone zu befreien. Sie schirmten jedoch den Bereich vor dem Tor gut ab, so dass die Mannschaft diese kritische Phase gut überstand. Nach einigen Minuten fanden die Eisbären ein immer besseres Rezept, sich der körperlichen Wucht der Roten Bullen entgegenzustemmen. Die Hausherren gewannen mehr und mehr Zweikämpfe und wurden dadurch immer gefährlicher. In der 8. Minute durften die Eisbären zum ersten Mal Überzahl spielen. Die Scheibe lief gut durch die Eisbären-Reihen. Gästetorwart Danny aus den Birken konnte einen Schuss von Micki DuPont nur prallen lassen. Sean Backman setzte nach und erzielte das 1:1. Die Eisbären nahmen immer mehr das Heft in die Hand und trugen teilweise sehr sehenswerte Kombinationen vor. In der 17. Minute zauberte Austin Ortega. Geschickt setzte er sich gegen körperlich weit überlegene Gegenspieler durch und versenkte dann auch noch den Puck zum 2:0.

Im Mitteldrittel hatten die Eisbären fest das Spiel in der Hand. Mit konsequenter Abwehrarbeit sowie schnellen und zielstrebigen Angriffen machten sie dem Titelverteidiger zu schaffen. In der 26. Minute nutzten die Hausherren erneut ein Überzahlspiel. Jamie  MacQueen spielte präzise in den Lauf von Brendan Ranford, der vor dem Tor kreuzte und gekonnt Danny aus den Birken aussteigen ließ, 3:0. München stürmte nun mit allen Kräften und lief 76 Sekunden nach dem 3:0 in einen Konter. Sean Backman ging auf und davon und hämmerte aus vollem Lauf den Puck zum 4:0 in die Maschen. Nun lagen die Nerven der Gäste endgültig blank. Andreas Eder fuhr Sean Backman an der Bande über den Haufen und kassierte dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Mads Christensen nahm ebenfalls wegen unsportlichen Verhaltens für 10 Minuten auf der Strafbank Platz. Kurz vor der Pause ließ etwas die Konsequenz der Eisbären nach, was aber Dank eines überragenden Kevin Poulin ohne Folgen blieb.

Wer dachte, die Münchener hätten sich etwas beruhigt, irrte sich. Yannick Seidenberg streckte Austin Ortega an der Bande nieder. Zum Glück stand Ortega unverletzt wieder auf. Schließlich setzte John Mitchell dem ganzen mit seinem Stockendstoß gegen Daniel Fischbuch dem ganzen die Krone auf. Zwischendurch wurde auch noch Eishockey gespielt. Kevin Poulin rückte mehr in den Blickpunkt. Die Eisbären blieben in der Defensive konzentriert. Es half den Münchenern auch nicht, dass Coach Don Jackson bereits 8 Minuten vor dem Ende den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm.

TORE:

08:11 1:0 Backman (DuPont, Sheppard) (im Powerplay)

16:11 2:0 Ortega (Aubry, Ranford)

25:04 3:0 Ranford (MacQueen) (im Powerplay)

26:20 4:0 Backman (Noebels, Wissmann)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 12
22 + 10' Disziplinarstrafe (Christensen, Y. Seidenberg) + Spieldauerdisziplinarstrafe (A. Eder, Mitchell)

DIE DREI BESTEN:

1. Backman (2 Tore) - EHC Eisbären Berlin (#61)

2. Ortega (1 Tor)  - EHC Eisbären Berlin (#21)

3. Ranford (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#10)

 

ZUSCHAUER: 13.511

 

 

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