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Spielbericht

Eisbären verlieren das zweite Finale

Der EHC Eisbären Berlin verlor das zweite Finalspiel in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen den EHC Red Bull München mit 4:5.

 

München versuchte von der ersten Sekunde an, die Eisbären mit schnellem Spiel unter Druck zu setzen. In den ersten Minuten war die Eisbären-Defensive stark in der eigenen Zone beschäftigt. Doch nach und nach schafften es die Hausherren, auch selbst gefährlich vor dem gegnerischen Tor aufzutauchen. Die größte Möglichkeit besaß bis dahin Daniel Fischbuch, der im Alleingang an Gästetorwart Danny Aus den Birken scheiterte. In der 13. Minute nahmen die Eisbären zum ersten Mal auf der Strafbank Platz. Die Scheibe lief zügig durch die Reihen der Gäste, und Brooks Macek traf aus halblinker Position zum 0:1. Doch nur eine gute Minute später hatten die Eisbären eine Antwort parat. Ein harter Schuss von Sean Backman traf Gästespieler Patrick Hager am Arm und sprang von dort aus zum 1:1 ins Tor. In der 19. Minute bot sich die zweite Überzahlgelegenheit für die Gäste. Nach nur 11 Sekunden brachte Steven Pinizzotto die Gäste erneut in Führung. Mit diesem Ergebnis gingen beide Mannschaften in die Kabinen.

Im Mitteldrittel machten es die Eisbären den Gästen einfach zu leicht. In der 24. Minute zögerte Jamie MacQueen einen Tick zu lange, als dritter Mann mit zurückzulaufen. Er schaffte es nicht mehr, den Schuss von Florian Kettemer zu blocken. Der Puck schlug perfekt im Winkel zum 1:3 ein. Die Eisbären rackerten, kämpften und erarbeiteten sich auch zahlreiche gute Möglichkeiten. Doch die Chancen wurden sowohl bei 5 gegen 5 als auch in Überzahl liegen gelassen. In der 36. Minute hörten die Eisbären nach einer unfairen Aktion von Steven Pinizzotto einfach auf zu spielen. Jonathan Matsumoto nutzte dies zum unbedrängten 1:4. Nach dem Treffer nahmen die Eisbären eine Auszeit und schafften in der 38. Minute das 2:4 durch Nick Petersen. Doch 13 Sekunden vor der zweiten Pause agierten die Stürmer in der Rückwärtsbewegung zu unentschlossen. Maximilian Kastner traf zum 2:5.

Zu Beginn des Schlussabschnitts wechselten die Eisbären den Torhüter. Marvin Cüpper rückte für Petri Vehanen ins Gehäuse. Die Eisbären versuchten weiter alles, blieben jedoch insgesamt zu ineffektiv. In einem durchwachsenen Powerplay erhielt Sean Backman an der eigenen blauen Linie die Scheibe und stürmte über die gesamte Eisfläche. Mit einem beherzten Schuss unter die Latte verkürzte er auf 3:5 (46.). Die Eisbären kamen auch weiterhin zu guten Möglichkeiten. Doch der Puck wollte nicht ins Tor. Ein ums andere Mal rettete Danny Aus den Birken in höchster Not. Gut zwei Minuten vor dem Ende nahmen die Hausherren den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Nick Petersen drückte 40 Sekunden vor Schluss den Puck zum 4:5 über die Linie. Die Eisbären besaßen sogar noch die Chance zum Ausgleich, doch der Schuss von James Sheppard ging über das Tor.

TORE:

12:27 0:1 Macek (Aucoin, Joslin) (im Powerplay)

13:49 1:1 Backman (Petersen, Hördler)

18:11 1:2 Pinizzotto (Matsumoto, Macek) (im Powerplay)

23:05 1:3 Kettemer (Hager, Wolf)

35:36 1:4 Matsumoto (Joslin)

37:19 2:4 Petersen (MacQueen, M. Olver)

39:47 2:5 Kastner (Matsumoto, Flaake)

45:07 3:5 Backman (DuPont, Sheppard) (im Powerplay)

59:20 4:5 Petersen (Oppenheimer) (sechster Feldspieler)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 12
EHC Red Bull München 24

DIE DREI BESTEN:

1. Matsumoto (1 Tor, 2 Assists)  - EHC Red Bull München (#19)

2. Petersen (2 Tore, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#8)

3. Backman (2 Tore)  - EHC Eisbären Berlin (#61)

 

ZUSCHAUER: 14.200 (ausverkauft)

 

 

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