Deutscher Meister      2005  ·  2006  ·  2008  ·  2009  ·  2011  ·  2012  ·  2013                             Deutscher Pokalsieger      2008                              European Trophy      2010

Spielbericht

Eisbären kämpfen sich zum Sieg

Der EHC Eisbären Berlin besiegte vor 12.607 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena die Kölner Haie mit 3:2 nach Verlängerung.

Die Haie kamen besser in die Partie als die Eisbären. Sie setzten sich häufiger in der Zone der Gastgeber fest und beschäftigten EHC-Goalie Sebastian Dahm stark. Mit zunehmender Spieldauer gelang es den Eisbären immer besser, sich vom Kölner Druck zu befreien. Auch in der Offensive wurden nun hochkarätiige Chancen kreiert. Mark Olver vergab in einem Wechsel gleich vier Hochkaräter. Lukas Reichel scheiterte mit einem Alleingang an Gustaf Wesslau und auch bei Leo Pföderl fehlten die Zentimeter, so dass es torlos in die Pause ging.

Das zweite Drittel verlief ähnlich intensiv wie der Anfangsabschnitt. Nur diesmal benötigten die Eisbären nicht so viel Anlaufzeit. In der 25. Minute verwertete Frank Hördler ein sehenswertes Zuspiel von Lukas  Reichel zur Eisbären-Führung. Die Eisbären erspielten sich weiter deutliche Vorteile, versäumten es aber, Kapital daraus zu schlagen. In der 29. Minute bestraften die Gäste die magere Chancenverwertung. Die Eisbären ließen Frederik Tiffels zentral vor dem Tor zu viel Raum. Völlig frei schoss er zum 1:1 ein. Bis zum Ende des Drittels erspielten sich die Hausherren weitere Möglichkeiten, konnten jedoch keine nutzen.

Auch im letzten Drittel besaßen die Eisbären deutlich mehr Möglichkeiten. Doch das Haie-Tor schien wie vernagelt zu sein. Und so kam es, wie es kommen musste. In der 49. Minute traf Colby Genoway in Überzahl zur Kölner Führung. Auch nach diesem Rückschlag steckten die Eisbären nicht auf. Als ihnen langsam die Zeit davonlief, setzte sich James Sheppard,ebenfalls im Powerplay" energisch durch und legte zurück auf Sean Backman, der mühelos zum 2:2 einnetzte (56.). In der folgenden Verlängerung agierten die Eisbären äußerst dominant. Mit Ausnahme von wenigen Sekunden waren die Eisbären unterbrochen in Puckbesitz. In der 64. Minute kreiselte John Ramage so lange im gegnerischen Drittel bis er seine Gegenspieler abgeschüttelt hatte. Am langen Pfosten lauerte Marcel Noebels, der den Puck direkt auf den Schläger serviert bekam und zum 3:2-Siegtor traf.

TORE:

24:03 1:0 Hördler (L. Reichel, Pföderl)

28:57 1:1 F. Tiffels (Akeson, Gagné)

48:18 1:2 Genoway (Uvira, Aronson) (im Powerplay)

55:56 2:2 Backman (Sheppard, McKiernan) (im Powerplay)

63:58 3:2 Noebels (Ramage, Sheppard)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 8
10 + 10' Disziplinarstrafe (Oblinger)

DIE DREI BESTEN:

1. Backman (1 Tor, 1 Assist) - EHC Eisbären Berlin (#61)

2. Genoway (1 Tor)  - Kölner Haie (#59)

3. Sheppard (2 Assists)  - EHC Eisbären Berlin (#88)

 

ZUSCHAUER: 12.607

 

 

Zurück