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Spielbericht

Eisbären holen ersten Saisonsieg

Der EHC Eisbären Berlin holte vor 9.892 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena durch ein 5:2 gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven der ersten Saisonsieg.

Die Eisbären begannen konzentriert und druckvoll. Schon in den ersten Sekunden sorgten sie für viel Verkehr vor dem Gästetor. In der zweiten Minute schlenzte Florian Kettemer den Puck in Richtung Tor. Gästetorwart Tomas Pöpperle agierte unglücklich, und es hieß 1:0. Die Eisbären stürmten weiter und spielten in der 6. Minute zum ersten Mal Überzahl. Nach mehreren vergeblichen Versuchen beförderte Jamie MacQueen schließlich die Scheibe zum 2:0 über die Linie. Ab Mitte des Abschnitts ließ die Intensität im Spiel der Hausherren nach. Die Eisbären ließen die Partie etwas dahinplätschern und sich zu sehr in die Defensive drängen. In der 18. Minute gelang Bremerhaven durch Michael Moore der 2:1-Anschluss, nachdem EHC-Torwart Kevin Poulin etwas unglücklich wirkte. Doch noch vor der Pause gab der EHC die Antwort. André Rankel erkämpfte sich den Puck, legte auf Louis-Marc Aubry ab, der Marcel Noebels bediente. Marcel Noebels erzielte den 3:1-Pausenstand.

Der Mittelabschnitt begann für die Hausherren ungünstig. Florian Kettemer übersah hinter dem eigenen Tor einen Gegenspieler und legte ihm direkt auf. Corey Quirk schoss den 3:2-Anschluss (22.). In den folgenden Minuten versuchten die Eisbären, die Partie wieder in den Griff zu bekommen. Phasenweise wirkte insbesondere die Defensive labil. Doch die Mannschaft überstand diese kritischen Momente und stabilisierte sich wieder. In der 32. Minute agierte der EHC mit einem Mann mehr auf dem Eis. Just in der Sekunde, als die Gäste wieder komplett waren, erzielte Marcel Noebels das 4:2. Zwanzig Sekunden vor der Pause erhöhte Jamie MacQueen mit seinem zweiten Tor des Abends auf 5:2.

Im Schlussdrittel plätscherte das Spiel so dahin. Bremerhaven versuchte zwar noch einmal, den Rückstand zu verkürzen, brachten die Eisbären aber nie wirklich in Gefahr. Obwohl sich die Eisbären einige Male zu tief ins eigene Drittel drängen ließen und die Gäste auch die ein oder andere Chance herausspielten, klärten entweder die Verteidiger oder Kevin Poulin die Situation. In der Offensive erspielten sich die Hauptstädter auch einige gute Möglichkeiten, die sie aber nicht mehr nutzen konnten.

TORE:

01:37 1:0 Kettemer (Smith, Olver)

05:40 2:0 MacQueen (Sheppard) (im Powerplay)

17:49 2:1 Moore (Körner, Hooton)

19:45 3:1 Noebels (Aubry, Rankel)

21:15 3:2 Quirk (Hoeffel, McMillan)

31:37 4:2 Noebels (Kettemer, Ranford) (im Powerplay)

39:39 5:2 MacQueen (Backman)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 8
Fischtown Pinguins Bremerhaven 10

DIE DREI BESTEN:

1. MacQueen (2 Tore)  - EHC Eisbären Berlin (#17)

2. Noebels (2 Tore)  - EHC Eisbären Berlin (#92)

3. Kettemer (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#69)

 

ZUSCHAUER: 9.892

 

 

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