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Spielbericht

Eisbären gleichen zum 3:3 aus!

Der EHC Eisbären Berlin gewann das sechste Finalspiel in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen Titelverteidiger EHC Red Bull München mit 5:3. Mit diesem Sieg glichen die Hauptstädter die Finalserie zum 3:3 aus und erzwangen ein entscheidendes siebtes Spiel am Donnerstag, den 26.04.2018 in München. Spielbeginn ist 19:30 Uhr.

Wie zu erwarten wurde die Begegnung von beiden Mannschaften sehr intensiv geführt. Beide Teams störten früh und machten die Räume eng. Die Eisbären versuchten, sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. In der 4. Minute fingen die Eisbären den Puck früh ab. Jonas Müller behauptete die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie und sah, als sich alle auf die rechte Seite des Spielfeldes konzentrierten, Louis-Marc Aubry. Er tauchte völlig frei auf der linken Seite auf und netzte zum 1:0 ein. Die Eisbären erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten, die sie nicht nutzen konnten. In der 9. Minute mussten die Hausherren einen Rückschlag hinnehmen. Konrad Abeltshauser markierte mit einem Schuss von der blauen Linie das 1:1. Kurz vor der Pause mussten die Eisbären ein Unterzahlspiel überstehen, das bis ins Mitteldrittel andauerte.

Die Eisbären waren im Mittelabschnitt das bessere Team. In der 23. Minute schloss Nick Petersen eine Kombination zur 2:1-Führung ab. Die Eisbären kämpften und erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten. Die Gäste wurden früh attackiert. Nur, wenn die Eisbären München mit zuviel Tempo ins eigene Drittel kommen ließ, wurde es brand gefährlich. Doch Petri Vehanen und aufopferungsvoll kämpfende Eisbären verhinderten ein weiteres Gästetor. Am Ende des Abschnitts boten sich den Hausherren zwei Powerplaygelegenheiten, die sie jedoch nicht verwerten konnten.

Unmittelbar vor der zweiten Pause kassierten die Gäste eine weitere Strafzeit. Diesmal klappte das Powerplay für die Eisbären. Nur 12 Sekunden nach Wiederbeginn beförderte Jamie MacQueen einen Abpraller zum 3:1 ins Tor. Gute vier Minuten später bediente Micky DuPont Daniel Fischbuch mit einem langen Pass. Entschlossen schoss Daniel Fischbuch zum 4:1 ein (45.). Nun hielten die Eisbären mit viel Laufbereitschaft und indem sie die Passwege der Münchener zustellten die Gäste einigermaßen fern vom eigenen Tor. Die ein oder andere Glanztat musste Petri Vehanen aber dennoch zeigen. Kurz vor Schluss ließen die Gäste aber noch einmal ihre Gefährlichkeit aufblitzen. Zunächst erzielte Mads Christensen aus einer an sich harmlosen Situation heraus das 4:2 (58.). Anschließend riskierten die Gäste alles und nahmen den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Kurz darauf gelang es André Rankel, die Scheibe im leeren Tor zum 5:3 unterzubringen (58.). Nur 42 Sekunden später brachte Mads Christensen die Gäste noch einmal auf 5:3 heran. Mehr Gegentreffer ließen die Eisbären aber nicht mehr zu.

TORE:

03:38 1:0 Aubry (J. Müller)

08:07 1:1 Abeltshauser (/)

22:04 2:1 Petersen (Noebels, Sheppard)

40:12 3:1 MacQueen (Bukarts, M. Olver) (im Powerplay)

44:28 4:1 Fischbuch (DuPont, Buchwieser)

57:24 4:2 Christensen (Matsumoto, Macek)

57:57 5:2 Rankel (Aubry) (Empty Net)

58:39 5:3 Christensen (Abeltshauser)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 12
EHC Red Bull München 14 + 10' Disziplinarstrafe (Abeltshauser)

DIE DREI BESTEN:

1. Aubry (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#41)

2. Christensen (2 Tore)  - EHC Red Bull München (#12)

3. MacQueen (1 Tor)  - EHC Eisbären Berlin (#17)

 

ZUSCHAUER: 14.200 (ausverkauft)

 

 

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