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Spielbericht

Florian Kettemer bleibt und Kevin Poulin mit Shutout

Der EHC Eisbären Berlin besiegte vor 7.610 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena die Straubing Tigers mit 4:0.

Vor Beginn der Begegnung gab es für die Zuschauer eine freudige Nachricht. Florian Kettemer, derzeit mit 8 Toren und 6 Vorlagen in 22 Spielen punktbester Verteidiger der Eisbären, unterschrieb einen neuen Vertrag bis zum Ende der Saison 2019/2020.

Im ersten Drittel sahen die Zuschauer eine ordentliche Partie. Die Eisbären kontrollierten das Spiel recht gut. Dennoch gab es Phasen, in denen der EHC in der Defensive etwas zu passiv agierte. Die Chancen, die sich die Tigers dann erarbeiteten, waren sichere Beute von Kevin Poulin. Offensiv boten die Eisbären einige sehenswerte Spielzüge. In der 11. Minute behauptete Jonas Müller die Scheibe und schlenzte sie zum 1:0 ins Tor. 49 Sekunden später zog Colin Smith hinter das gegnerische Tor. Alle richteten sich auf einen Bauerntrick ein, doch er bediente den völlig freien Brendan Ranford am rechten Pfosten, 2:0. In Überzahl zeigten beide Spieler eine ähnliche Kombination. Brendan Ranford verfehlte aber knapp.

Die Gäste kamen engagiert aus der Kabine. Nach ungefähr zwei Minuten lenkte Kevin Poulin einen platzierten Schuss von Steven Seigo an den Pfosten. Besonders bitter wurde die vergebene Chance für Straubing, weil die Eisbären fast im Gegenzug ihre Kaltschnäuzigkeit zeigten. Gästetorwart Sebastian Vogl bekam den Puck nicht unter Kontrolle. Brendan Ranford schnappte sich die Scheibe und schoss zum 3:0 ein (23.). Im weiteren Verlauf blieb die Partie unterhaltsam. Beide Teams erarbeiteten sich ihre Möglichkeiten, die aber jeweils die Defensivabteilungen bzw. die Torhüter entschärfen konnten.

Im Schlussdrittel verwalteten die Eisbären den Vorsprung.  Gerade in der ersten Hälfte des Abschnitts ließen sich die Hausherren zu tief ins eigene Drittel fallen, so dass einiger Betrieb vor Kevin Poulin herrschte. Im Großen und Ganzen gelang es aber weitgehend, die Gäste aus dem Slot fernzuhalten. Nach einiger Zeit wurden die Angriffsbemühungen der Eisbären wieder ernster und wurden auch in der 57. Minute in Überzahl belohnt. Sean Backman sah unmittelbar vor dem Tor stehend den völlig freien Jamie MacQueen auf der rechten Seite. Jamie MacQueen ließ sich diese Chance nicht entgehen, 4:0. Dieses Gegentor ließ bei Sena Acolatse und Mitchell Heard alle Sicherungen durchbrennen. Mit bloßen Fäusten gingen sie auf die Eisbärenspieler los und waren auch von den Schiedsrichtern kaum zu bändigen. Brendan Ranford schien eine Platzwunde davongetragen zu haben. Nach einigen tumultreichen Minuten gingen Acolatse und Heard mit Spieldauerdisziplinarstrafen duschen und waren damit noch sehr gut bedient. Die verbleibenden Minuten spielten die Eisbären in Überzahl einfach herunter und sicherten sich so den 4:0-Sieg.

TORE:

10:38 1:0 J. Müller (Noebels)

11:27 2:0 Ranford (Smith, Busch)

22:30 3:0 Ranford (Buchwieser,  Kettemer)

56:38 4:0 MacQueen (Backman, Noebels) (im Powerplay)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 16 + 10' Disziplinarstrafe (Buchwieser, Ranford)
22 + 10' Disziplinarstrafe (Heard) + Spieldauerdisziplinarstrafe (Heard, Acolatse)

DIE DREI BESTEN:

1. Ranford (2 Tore)  - EHC Eisbären Berlin (#10)

2. Noebels (2 Assists)  - EHC Eisbären Berlin (#92)

3. Poulin (35 von 35 Schüssen gehalten)  - EHC Eisbären Berlin (#40)

 

ZUSCHAUER: 7.610

 

 

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