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Spielbericht

Eisbären holen auf und verlieren nach Verlängerung

Der EHC Eisbären Berlin verlor in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:5 nach Verlängerung.

Das erste Drittel wurde von beiden Mannschaften kampfbetont geführt. Bremerhaven stand im eigenen Drittel eng gestaffelt, so dass es für die Eisbären schwer war, sich klare Möglichkeiten zu erarbeiten. Trotzdem ergaben sich einige gute Chancen. James Sheppard oder Maxim Lapierre vergaben die größten. Austin Ortega spielte sich durch die gegnerische Abwehr durch und scheiterte beim Abschluss, bei dem er jedoch stark festgehalten wurde. Bremerhaven tat für die Offensive kaum etwas, schossen aber 54 Sekunden vor der Pause die Führung. Ein abgefälschter Schuss landete hinter Sebastian Dahm im Tor.

Das Mitteldrittel war eines zum Vergessen. Bei den Eisbären lief nicht viel zusammen, und Bremerhaven spielte sehr effektiv. In der 25. Minute traf Justin Feser zum 0:2. Exakt nach 27 Minuten zirkelte Alexander Friesen im Powerplay die Scheibe zum 0:3 unter die Latte. Nun agierten die Eisbären auch noch zunehmend nachlässig. Marcel Noebels vertändelte in der 32. Minute vor dem eigenen Tor die Scheibe. Alexander Friesen hatte keine Mühe mehr, das 0:4 zu erzielen. In der 34. Minute erhielten die Eisbären die Gelegenheit, ein 5 gegen 3 Powerplay aufzuziehen. Nach nur 16 Sekunden schlenzte Ryan McKiernan den Puck zum 1:4 ins Netz. Im restlichen Überzahlspiel lief bei den Hausherren nicht viel zusammen, so dass die Zeit ungenutzt verstrich. Das galt auch für die verbleibenden Minuten des Mittelabschnitts.

Im Schlussdrittel starteten die Eisbären ihre Aufholjagd bereits nach 33 Sekunden. Frank Hördler beförderte per Schlagschuss die Scheibe zum 2:4 in die Maschen. Nur drei Minuten später fing Landon Ferraro den Puck in der Bremerhavener Zone ab,  spielte straff auf Frank Hördler vor dem Tor, der den Schläger nur noch rein zuhalten brauchte, 3:4. Gästecoach Thomas Popiesch nahm anschließend eine Auszeit. Doch es half nur bedingt. In der 45. Minute setzte sich James Sheppard mit einer Energieleistung durch und überwand auch noch Gästetorwart Kristers Gudlevskis zum umjubelten 4:4-Ausgleich. Den Eisbären boten sich im Anschluss noch einige Möglichkeiten, sogar in Führung zu gehen. Doch sie blieben ungenutzt. Auf der Gegenseite besaßen die Eisbären kurz vor Schluss auch etwas Glück, als sie längere Zeit den Puck nicht aus der Gefahrenzone bekamen, die Pinguins aber verfehlten. Es blieb also beim 4:4 bis zum Ende der regulären Spielzeit. Kaum hatte die Verlängerung angefangen, war sie auch schon wieder vorbei. Sebastian Dahm stand sehr weit vor dem Tor, als er einen Schuss nur zur Seite abprallen lassen konnte. Die Scheibe fiel Patrick Joseph Alber direkt vor den Schläger, der keine Mühe hatte, das Spielgerät im halbleeren Gehäuse zum Bremerhavener Sieg unterzubringen (61.).

TORE:

19:06 0:1 Mauermann (Zengerle, Espeland)

24:39 0:2 Feser (Mauermann)

27:00 0:3 Friesen (Mauermann, Espeland) (im Powerplay)

31:43 0:4 Friesen (Feser)

33:28 1:4 McKiernan (Hördler, Ortega) (im Powerplay bei 5 gegen 3)

40:33 2:4 Hördler (Labrie, Lapierre)

43:38 3:4 Hördler (Ferraro)

44:54 4:4 Sheppard (Noebels)

60:29 4:5 Alber (Feser, Friesen)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 2
6

DIE DREI BESTEN:

1. Hördler (2 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#7)

2. Friesen (2 Tore, 1 Assist) - Fischtown Pinguins Bremerhaven (#57)

3. Mauermann (1 Tor, 2 Assists) - Fischtown Pinguins Bremerhaven (#14)

 

ZUSCHAUER: 14.200 (ausverkauft)

 

 

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