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Spielbericht

Jamie MacQueen mit Hattrick

Der EHC Eisbären Berlin gewann vor 9.430 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen die Iserlohn Roosters mit 4:3.

Die Eisbären begannen schwungvoll und erarbeiteten sich sogleich einige gute Möglichkeiten. James Sheppard traf nur den Pfosten. Wenig später wurde Louis-Marc Aubry hinter dem gegnerischen Tor stark bedrängt. Er lupfte den Puck an den Rücken von Gästetorwart Sebatian Dahm. Von dort aus rutschte die Scheibe auf der Torlinie entlang, ohne sie jedoch zu überqueren. In der 12. Minute checkte Denis Shevyrin Jonas Müller aus gefährlicher Distanz zur Bande. Jonas Müller schied verletzt aus, und Denis Shevyrin ging für nur zwei Minuten in die Kühlbox. Von nun an gab es einen Bruch im Spielfluss der Eisbären. Die Fehlpässe häuften sich. Das "stotternde" EHC-Spiel nutzten die Gäste und erarbeiteten sich auch einige Möglichkeiten. Maximilian Franzreb blieb jedoch Herr der Lage, so dass es mit 0:0 in die Pause ging.

Die spielerische Linie fanden die Eisbären im Mittelabschnitt nicht wieder. Sie passten sich endgültig dem Niveau der Gäste an. Über weite Strecken gelangte der Puck auf beiden Seiten eher zufällig zum Mitspieler. Manchmal blitzte die Spielkultur auf, die die Eisbären eigentlich bieten könnten. So geschah es auch in der 27. Minute. Bis dahin war das Powerplay überwiegend von der Marke "grauenhaft". Doch plötzlich wurde das Spiel des EHC schnell. Eine wunderschöne Kombination über Micki DuPont und James Sheppard schloss Jamie MacQueen zum 1:0 ab. Leider hielt die Führung ganze 46 Sekunden. Symptomatisch für die Partie, Rooster Justin Florek stocherte die Scheibe irgendwie zum 1:1 über die Linie. Kurz vor der zweiten Pause "explodierten" die Eisbären ein weiteres Mal. Wieder setzte James Sheppard Jamie MacQueen in Szene. Nach dem Zuspiel löste sich Jamie MacQueen mit einer Drehung vom Gegenspieler, stürmte allein auf das Tor zu und traf zum 2:1 (39.).

Das Schlussdrittel wurde von beiden Mannschaften offensiver geführt. Ein richtiges Aufbauspiel sah man zwar weiter nicht aber dafür Tore. Zunächst schien es so, als ob die Eisbären die Partie in den Griff bekommen würden. Colin Smith (47.) und erneut Jamie MacQueen in Überzahl (51.) sorgten für einen kofortablen 4:1-Vorsprung. Doch die Eisbären wurden fast umgehend nachlässig. 76 Sekunden später, die Eisbären agierten in Überzahl, vertändelten die Hausherren den Puck. Jonathan Matsumoto bedankte sich mit dem Unterzahltreffer zum 4:2. In der 56. Minute wurde es noch einmal richtig spannend, als Jonathan Matsumoto den Puck mit aller Gewalt unter Maximilian Franzrebs Schoner hindurch ins Tor zum 4:3-Anschluss stocherte. Trotz Herausnahme des Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers gelang den Gästen kein weiterer Treffer, so dass die Eisbären drei weitere Punkte auf ihrem Konto verbuchen konnten.

TORE:

26:43 1:0 MacQueen (Sheppard, DuPont) (im Powerplay)

27:29 1:1 Florek (Schmidt, Matsumoto)

38:34 2:1 MacQueen (Sheppard, Richmond)

46:00 3:1 Smith (Wissmann)

50:01 4:1 MacQueen (Sheppard, Baxmann) (im Powerplay)

51:20 4:2 Matsumoto (/) (in Unterzahl)

55:29 4:3 Matsumoto (Florek, Friedrich)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 6
12

DIE DREI BESTEN:

1. MacQueen (3 Tore)  - EHC Eisbären Berlin (#17)

2. Matsumoto (2 Tore, 1 Assist)  - Iserlohn Roosters (#11)

3. Sheppard (3 Assists)  - EHC Eisbären Berlin (#88)

 

ZUSCHAUER: 9.430

 

 

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