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Spielbericht

Eisbären setzen sich gegen Nürnberg durch

Der EHC Eisbären Berlin gewann vor 11.816 Zuschauern das zweite "Pink in the rink" Spiel in der Mercedes-Benz Arena gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg mit 5:4.

In der aggressiv geführten Partie erwischten die Eisbären den besseren Start. Nach exakt vier Minuten hielt James Sheppard den Schläger in einen straffen Pass von André Rankel und lenkte den Puck zum 1:0 ins Tor. In der 8. Minute legten die Hausherren im Powerplay. Brendan Ranford erzielte das 2:0. Nürnberg wurde wütend und schoss aus allen Lagen. Doch bis zur ersten Pause fanden sie ihren Meister in Eisbären-Torwart Kevin Poulin.

Im Mitteldrittel zeigten sich die Ice Tigers effektiver. Dane Fox platzierte in der 25. Minute die Scheibe zum 2:1-Anschluss unter der Querlatte. Nur drei Minuten später konnte Florian Kettemer, der von drei Gegenspielern an der Bande bedrängt wurde nicht klären. Der Puck gelangte zu Chad Bassen, der zum 2:2 einschoss. In der 30. Minute setzte sich Florian Busch auf der rechten Seite schön durch und spielte den Puck zwischen Pfosten und Schlittschuh von Gästetorwart Andreas Jenike hindurch zu Brendan Ranford, der keine Mühe hatte, zum 3:2 zu vollenden. Nürnberg spielte zunehmend mit unfairen Mitteln, die nur selten geahndet wurden. Einige Gästespieler attackierten auffallend häufig den Kopf und Nackenbereich der Eisbären bzw. verteilten großzügig Cross-Checks. Wenn Strafen verhängt wurden, dann eher für harmloserer Vergehen wie Beinstellen. In der 35. Minute spielten die Eisbären wegen zu vielen Spielern auf dem Eis in Unterzahl. Daniel Weiß nutzte die Gelegenheit zum 3:3-Ausgleich. In der 36. Minute erkannten die Schiedsrichter ein wunderschönes Tor von Charlie Jahnke nicht an, weil angeblich die Partie wegen eines verletzten Spielers bereits unterbrochen war.

Im Schlussabschnitt schaffte Mark Cundari in der 44. Minute bei angezeigter Strafe für Nürnberg die erneute Führung für die Eisbären. André Rankel erhöhte in der 55. Minute in Überzahl auf 5:3. Patrick Reimer gestaltete durch sein Powerplaytor zum 5:4 in der 57. Minute die Begegnung noch einmal spannend. Doch die Eisbären retteten mit viel Einsatz die Führung über die Zeit.

TORE:

04:00 1:0 Sheppard (Rankel, Kettemer)

07:50 2:0 Ranford (Hördler, Cundari) (im Powerplay)

24:14 2:1 Fox (Dupuis, Lalonde)

27:16 2:2 Bassen (Alanov)

29:30 3:2 Ranford (Busch, DuPont)

34:17 3:3 D. Weiß (Dupuis, Aronson) (im Powerplay)

43:37 4:3 Cundari (Ranford, Smith) (sechster Feldspieler)

54:53 5:3 Rankel (Sheppard, Baxmann) (im Powerplay)

56:27 5:4 Reimer (Fox, Aronson) (im Powerplay)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 6
14

DIE DREI BESTEN:

1. Ranford (2 Tore, 1 Assist) - EHC Eisbären Berlin (#10)

2. Fox (1 Tor, 1 Assist)  - Thomas Sabo Ice Tigers (#74)

3. Sheppard (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#88)

 

ZUSCHAUER: 11.816

 

 

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