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Spielbericht

Weiter wie gehabt

Der EHC Eisbären Berlin unterlag vor 11.492 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena Titelverteidiger EHC Red Bull München mit 2:6.

Die Eisbären agierten völlig verunsichert und planlos. Für die Gäste aus München musste sich diese Begegnung wie ein lockeres Trainingsspiel anfühlen. In der 3. Minute klingelte es zum ersten Mal. Maximilian Daubner war der Torschütze. Keine Minute später leistete der Gastgeber beim Treffer von Andreas Eder erneut keine Gegenwehr. Anschließend nahm Eisbären-Coach Stephane Richer eine Auszeit, mit begrenztem Erfolg. In der 7. Minute schoben sich die Gäste erneut seelenruhig die Scheibe zu und trafen durch Andreas Eder. Nun verließ Maximilian Franzreb das Tor, und Kevin Poulin kam. ie Gäste ließen es locker angehen. Die Eisbären konnten sich nun sogar durch Brendan Ranford, Colin Smith und Jamie MacQueen einige Möglichkeiten, die sie aber alle ungenutzt ließen.

In der 22. Minute flackerte etwas Hoffnung auf, als Marcel Noebels den Puck zum 1:3 ins Netz jagte. Plötzlich ergaben sich für die Eisbären hochkarätige Möglichkeiten. Doch immer wieder scheiterten sie an Danny aus den Birken, der auch nicht gerade sicher wirkte, oder am eigenen Unvermögen. In der 30. Minute spielten die Eisbären Überzahl. Anstatt der Chance auf den Anschlusstreffer ergab sich genau das Gegenteil. Frank Hördler unterlief im Spielaufbau ein kapitaler Fehler, den Matt Stajan zum 1:4 verwertete. Frank Hördler machte heute wirklich ein schlechtes Spiel, das er in der 35. Minute selbst beendete. Er schickte Tobias Eder mit einem Check in die Bande. Die anschließende fünfminütige Unterzahlsituation überstanden die Hausherren schadlos.

Zu Beginn des Schlussdrittels konnte man als Zuschauer den Eindruck gewinnen, dass die Eisbären einen hohen Vorsprung verwalten wollten. So viel offensive Zielstrebigkeit entfalteten sie. In der 45. Minute erzielten die Eisbären als letztes Team der Liga ihr erstes Unterzahltor oder präziser ausgedrückt, sie lenkten ihn hinein. Die Scheibe von Marcel Noebels traf Florian Busch, der mit dem Rücken zum Tor stand am Bein, von wo aus der Puck ins Tor glitt, 2:4. Keine zwei Minuten später komplettierte Kevin Poulin die Slapstick-Einlagen der Hausherren und legte sich den Puck selbst zum 2:5 ins Netz. Maximilian Daubner wurde der Treffer zugeschrieben. In der 52. Minute stellte Justin Shugg schließlich den 2:6- Endstand her.

TORE:

02:23 0:1 Daubner (Mauer, Voakes)

03:18 0:2 A. Eder (Seidenberg, Button)

06:23 0:3 A. Eder (T. Eder, Mayenschein)

21:34 1:3 Noebels (Busch, Backman)

29:18 1:4 Stajan (Mauer) (in Unterzahl)

44:37 2:4 Busch (Noebels, DuPont) (in Unterzahl)

46:14 2:5 Daubner (Button, A. Eder)

51:30 2:6 Shugg (Stajan, Parkes)

 

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 13 + Spieldauerdisziplinarstrafe (Hördler)
6

DIE DREI BESTEN:

1. A. Eder (2 Tore, 1 Assist) - EHC Red Bull München (#96)

2. Daubner (2 Tore)  - EHC Red Bull München (#70)

3. Button (2 Assist)  - EHC Red Bull München (#55)

 

ZUSCHAUER: 11.492

 

 

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