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Spielbericht

Nullnummer für die Eisbären

Der EHC Eisbären Berlin unterlag vor 13.930 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena den Kölner Haien mit 0:4.

Das erste Drittel verlief sehr ungünstig für die Eisbären. Eigentlich spielten sie nicht schlecht, kombinierten auch ganz gefällig. Köln stand tief und stellte den Slot gut zu. Dennoch erarbeiteten sich die Eisbären einige Möglichkeiten, trafen aber nicht. Die Haie zeigten offensiv Minimaleishockey, das unglaublich effektiv war. In der 15. Minute traf Alexander Oblinger in Überzahl den Puck in der Luft und beförderte ihn zum 0:1 ins Tor. Der Treffer war grenzwertig zu hohem Stock, wurde nach Ansicht des Videobeweises jedoch gegeben. Nicht einmal zwei Minuten später ließ Kevin Poulin einen relativ harmlosen Schuss von Kai Hospelt passieren, 0:2. 13 Sekunden vor der Pause kassierten die Hausherren ein weiteres Gegentor bei Kölner Überzahl durch Sebastian Uvira. Mit 0:3 ging es also in die Kabinen.

Das Mitteldrittel konnte man aus Eisbärensicht getrost vergessen. Sie waren völlig von der Rolle. Köln spielte immer noch nicht besonders aktiv, gewann aber nahezu jeden Zweikampf. Selbst erfahrene Leute wie Danny Richmond standen völlig neben sich. Maximilian Franzreb, der mittlerweile für Kevin Poulin den Eisbären-Kasten hütete. hatte daher einiges zu tun, um hochkarätige Möglichkeiten der Gäste zu entschärfen. Offensiv bemühte sich der EHC zwar, es fehlte jedoch an Durchschlagskraft. Die paar guten Möglichkeiten, die sich die Eisbären erarbeiteten, wurden vergeben.

Im Schlussdrittel agierten die Hausherren zwar gefestigter und konnten sich einige gute Chancen herausspielen. Doch ein richtiges Aufbäumen gegen die Niederlage war nicht zu spüren. Einige Spieler, wie Jonas Müller, Florian Kettemer oder André Rankel brachten Energie in das Eisbärenspiel. Diese Energie wurde von den anderen, körperlich robusten Leistungsträgern, wie James Sheppard oder Louis-Marc Aubry, viel zu selten aufgegriffen. Die Haie zeigten in der 54. Minute, dass sie heute den deutlich größeren Siegeswillen hatten. Alexander Oblinger erzielte den 0:4-Endstand.

TORE:

14:38 0:1 Oblinger (Akeson, Pfohl) (im Powerplay)

16:07 0:2 Hospelt (Sulzer, Palka)

19:47 0:3 Uvira (Jones, Genoway) (im Powerplay)

53:12 0:4 Oblinger (Genoway, Jones)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 10
8

DIE DREI BESTEN:

1. Oblinger (2 Tore)  - Kölner Haie (#50)

2. Genoway (2 Assists)  - Kölner Haie (#59)

3. Wesslau (30 von 30 Schüssen gehalten)  - Kölner Haie (#29)

 

ZUSCHAUER: 13.930

 

 

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