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Spielbericht

Eisbären unterliegen Augsburger Panthern

Der EHC Eisbären Berlin verlor vor 10.329 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen die Augsburger Panther mit 2:3.

 

Die Zuschauer bekamen im ersten Drittel ein recht munteres Spielchen zu sehen. Augsburg versuchte, die Chance auf den Einzug in die Playoffs zu wahren. Die Eisbären boten in ihrem Spiel ein ansprechendes Tempo. Dabei sprangen einige gute Möglichkeiten heraus. Doch Jamie MacQueen und Marcel Noebels, um nur einige zu nennen, konnten den Puck nicht im Tor unterbringen. Auf der Gegenseite erging es den Panthern auch nicht besser. Spätestens bei EHC-Torwart Petri Vehanen war Endstation.

Im Mittelabschnitt trat die Powerplay-Schwäche der Eisbären besonders zutage. Drei Überzahlspiele "glänzten" durch spielerische Ideenlosigkeit. Das Augsburger Powreplay war etwas beweglicher, aber auch nicht überzeugend. Also beschritten die Gäste andere Wege. Nach einem Konter in Unterzahl, den André Rankel nach schönem Zuspiel vergab, nutzten die Panther die Räume. Thomas Holzmann umkurvte Kai Wissmann und traf zur Gästeführung (30.). In der 35. Minute bügelte Kai Wissmann seine Ungeschicktheit wieder aus. Er und Marcel Noebels spielten schnell und legten quer auf Louis-Marc Aubry. Per Direktabnahme hämmerte er den Puck zum 1:1 ins Netz.

Der Schlussabschnitt begann für die Hausherren unerfreulich. Eine knappe Minute nach Wiederbeginn erzielte Jordan Samuels-Thomas die erneute Führung für die Augsburger Panther. Knappe fünf Minuten später blitzte kurzzeitig Spielkultur bei den Eisbären auf. Sean Backman behauptete in der Rundung die Scheibe und spielte sie vor das Tor. Mark Olver fackelte nicht lange und glich aus Nahdistanz zum 2:2 aus. Augsburg ließ jedoch nicht locker, und der EHC hielt nicht genug dagegen. Bezeichnend war daher die 54. Minute. Jaroslav Hafenrichter schnappte sich unmittelbar vor Petri Vehanen einen Abpraller. Anstatt ihn die EHC-Verteidiger vor dem Tor störten, konnte er seelenruhig den Puck aus der Drehung um Petri Vehanen herum zum 3:2-Siegtreffer aus Augsburger Sicht ins Tor schießen.

TORE:

29:13 0:1 Holzmann (Lamb, LeBlanc) (im Powerplay)

34:47 1:1 Aubry (Wissmann, Noebels)

40:59 1:2 Samuels-Thomas (Tölzer)

45:07 2:2 M. Olver (Backman, Oppenheimer)

53:00 2:3 Hafenrichter (Lamb, Samuels-Thomas)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 8
Augsburger Panther 10

DIE DREI BESTEN:

1. Samuels-Thomas (1 Tor, 1 Assist)  - Augsburger Panther (#73)

2. M. Olver (1 Tor)  - EHC Eisbären Berlin (#91)

3. Lamb (2 Assists)  - Augsburger Panther (#2)

 

ZUSCHAUER: 10.329

 

 

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