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Spielbericht

Verlängerungssieg gegen Mannheim

Der EHC Eisbären Berlin gewann in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen die Adler Mannheim mit 4:3 nach Verlängerung.

Wie erwartet, bot diese Begegnung vom Eröffnungsbully an besten Eishockeysport. intensiv und offensiv begannen beide Teams. Die Eisbären brachten sich relativ schnell durch ein überflüssiges Foul von Maxim Lapierre in Schwierigkeiten. Obwohl die Eisbären in Unterzahl gut standen, brannte es öfter lichterloh vorm EHC-Tor. Anschließend kassierte Austin Ortega eher unglücklich 2 + 2 Strafminuten. Als die Strafe fast abgelaufen war, schoss Borna Rendulic die Adler in Führung (13.). Die Eisbären hatten die Antwort schnell parat. Frank Hördler verhinderte an der Bande einen schnellen Gegenzug der Adler. Mark Olver schnappte sich den Puck und schoss ins rechte obere Eck zum 1:1 ein (14.). Trotz vieler weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb es bis zur Pause beim 1:1.

Rassig ging es auch im Mittelabschnitt weiter. Schon in den ersten Minuten vergaben die Eisbären mehrere Großchancen. Das Tor schossen aber die Gäste. In der 24. Minute erzielte wieder Borna Rendulic per Direktabnahme die erneute Gästeführung. Doch die Eisbären ließen sich nicht beeindrucken. In der 28. Minute traf Pierre-Cedric Labrie mit einem satten Schuss zum 2:2. Knappe drei Minuten später spitzelte Austin Ortega die vom Torwart abprallende Scheibe zur EHC-Führung ins Tor. In der Folge gab es wieder zahlreiche Chancen auf beiden Seiten. Unter anderem parierte EHC-Torwart Justin Pogge einen Alleingang von Tim Stützle und behielt auch in einer Zweiaufeins-Situation den Überblick.

Im Schlussabschnitt versäumten es die Eisbären, ein weiteres Tor zu erzielen. Zu viele Gelegenheiten wurden nicht genutzt. Mannheim drängte massiv auf den Ausgleich. In der 51. Minute packten die Gäste in Überzahl die Gelegenheit beim Schopf. Matthias Plachta schaffte den 3:3-Ausgleich. Kurz nach dem Ausgleich hätte der Titelverteidiger um ein Haar nachgelegt. Ein Schuss von Borna Rendulic landete am Pfosten. Aber auch die Eisbären besaßen noch ihre Möglichkeiten, die Partie in der regulären Spielzeit für sich zu entscheiden, scheiterten aber immer wieder an Johan Gustafsson im Gästetor. In der Verlängerung bot sich den Eisbären in der 63. Minute eine weitere Überzahlgelegenheit. Und diesmal nutzten die Eisbären die Chance. Austin Ortega verwertete ein tolles Zuspiel von Marcel Noebels zum 4:3-Endstand.

TORE:

12:03 0:1 Rendulic (Katic, Järvinen) (im Powerplay)

13:13 1:1 M. Olver (/)

23:56 1:2 Rendulic (Hungerecker, Billins)

27:16 2:2 Labrie (Wissmann, Lapierre)

30:06 3:2 Ortega (Aubry, Hördler)

50:11 3:3 Plachta (Lehtivuori, Stützle) (im Powerplay)

62:21 4:3 Ortega (Noebels, McKiernan) (im Powerplay)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 10
8

DIE DREI BESTEN:

1. Ortega (2 Tore)  - EHC Eisbären Berlin (#21)

2. Rendulic (2 Tore) - Adler Mannheim (#33)

3. M. Olver (1 Tor) - EHC Eisbären Berlin (#91)

 

ZUSCHAUER: 14.200 (ausverkauft)

 

 

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