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Spielbericht

Erneut Führung verspielt

Der EHC Eisbären Berlin unterlag in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena dem ERC Ingolstadt mit 4:5 nach Penaltyschießen.

In den ersten Minuten suchten die Eisbären nach einem Rezept, sich aus der eigenen Zone zu befreien. Ingolstadt sorgte mit viel Bewegung für einige Unordnung. Als es gerade schien, dass der EHC sich einigermaßen befreien könnte, sorgte ei katastrophaler Fehlpass im eigenen Drittel für einen Rückschlag. Brett Olson war plötzlich völlig frei und zimmerte den Puck zur Gästeführung in den Winkel (7.). Die Eisbären suchten weiter nach ihrer spielerischen Linie. Die zunehmend grenzwertig harte Gangart der Gäste machten den Eisbären zu schaffen, sorgte aber auf der anderen Seite für mehr Energie im Eisbärenspiel. In der 19. Minute setzte sich André Rankel energisch durch und sah noch den völlig unbeachteten Pierre-Cedric Labrie aus dem Augenwinkel. Den Querpass verwertete Pierre-Cedric Labrie zum 1:1-Ausgleich.

Im Mitteldrittel traten die Eisbären präsenter auf. Selbst in Unterzahl waren sie gefährlich. Allerdings blieben sie auch die freundlichen Gastgeber und vergaben Geschenke. Ein katastrophaler Wechselfehler in Unterzahl eröffnete den Panthern eine Konterchance. Justin Pogge im Eisbärentor verhinderte den Einschlag des nicht unhaltbaren Schusses von Mike Collins auch nicht, 1:2. Im Anschluss spielten die Eisbären in Überzahl. Als die Strafzeit gerade abgelaufen war, bugsierte Mark Olver die Scheibe irgendwie vor das Tor, wo Landon Ferraro zum 2:2 traf. Jetzt erarbeiteten sich die Hausherren zahlreiche Chancen. In der 32. Minute legte Marcel Noebels quer auf Austin Ortega, 3:2. Drei Minuten später eröffnete Justin Pogge das Spiel mit einem langen Pass auf James Sheppard, der auf Marcel Noebels weiterleitete. Marcel Noebels ließ Jochen Reimer im Gästetor keine Chance, 4:2. In der 38. Minute waren die Gäste wieder am Zug. Brett Findlay traf zum 4:3-Anschluss.

Im Schlussabschnitt agierten die Eisbären eindeutig zu passiv. Sie griffen den Gegner eindeutig zu spät an. Ingolstadt konnte sich dadurch einige Male im Eisbärendrittel festsetzen. Die Eisbären liefen viel hinterher und bekamen teilweise schwer den Puck aus der Gefahrenzone. Offensiv fanden nur noch sporadische Angriffsaktionen statt. Anstatt die Entscheidung zu suchen wurde oftmals zu unentschlossen gespielt. Lange ging diese Spielweise gut. Doch in der 59. Minute spielten die Eisbären nur zu Viert und Ingolstadt hatte einen Extrafeldspieler gebracht. Wayne Simpson überwand schließlich Justin Pogge zum 4:4. In der anschließenden Verlängerung vergab Austin Ortega einen Penalty für die Eisbären. Penaltyschießen erzielte der EHC kein Tor, während beide Ingolstädter Schützen, Tim Wohlgemuth und Kris Foucault trafen.

TORE:

06:54 0:1 Olson (Collins)

18:16 1:1 Labrie (Rankel)

24:32 1:2 Collins (Edwards) (im Powerplay)

27:30 2:2 Ferraro (M. Olver)

31:52 3:2 Ortega (Noebels, Kettemer)

34:51 4:2 Noebels (Sheppard, Ortega) (im Powerplay)

37:35 4:3 Findlay (Edwards, Sullivan)

58:13 4:4 Simpson (Edwards, Foucault) (im Powerplay und mit sechstem Feldspieler)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 6
10

DIE DREI BESTEN:

1. Ortega (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#21)

2. Collins (1 Tor, 1 Assist) - ERC Ingolstadt (#13)

3. Edwards (3 Assists) - ERC Ingolstadt (#33)

 

ZUSCHAUER: 14.200 (ausverkauft)

 

 

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