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Spielbericht

Verlängerungsniederlage gegen Düsseldorf

Der EHC Eisbären Berlin unterlag in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena gegen die Düsseldorfer EG mit 1:2 nach Verlängerung.

Das Spiel wurde von beiden Mannschaften intensiv geführt, wobei die Eisbären eindeutig das Heft des Handelns in der Hand hielten. Gegen tief stehende Düsseldorfer konnten sich die Gastgeber doch einige gute Möglichkeiten erarbeiten, wenn schnell und direkt gespielt wurde. Pierre-cedric Labrie, Austin Ortega oder Marcel Noebels verfehlten knapp oder scheiterten an einem gut aufgelegten Mathias Niederberger. In der Defensive arbeiteten die Eisbären im ersten Drittel konsequent und ließen nur wenig Chancen der Gäste zu. So ging es torlos in die erste Pause.

Die DEG startete offensiv etwas engagierter in den Mittelabschnitt und erarbeitete sich auch einige Möglichkeiten. Besonders in Überzahl zeigten sich die Gäste gefährlich. Doch Justin Pogge konnte alle Gelegenheiten entschärfen. Die Eisbären mühten sich im Angriff weiter redlich. In einigen Szenen fehlte jedoch ein wenig die Geradlinigkeit, so dass ein Düsseldorfer Gegenspieler oft noch irgendeinen Ausrüstungsgegenstand in die Schussbahn halten konnte. Ansonsten stand ja noch Mathias Niederberger im Gästetor. So fielen auch bis zur zweiten Pause keine Tore.

Im Schlussabschnitt dauerte es auch noch fast zehn Minuten bis zum ersten Treffer. In der 50. Minute nutzte Düsseldorf ziemlich kaltschnäuzig eine Unachtsamkeit der Hausherren. Rihards Bukarts scheiterte mit seinem Schuss noch an Justin Pogge. Charlie Jahnke stand mutterseelenallein vor dem Eisbären-Tor und drückte den Puck zur Gästeführung über die Linie. Die Eisbären gaben nicht auf. In der 55. Minute verwerteten sie endlich eine ihrer zahlreichen Gelegenheiten. In Überzahl nahm Mark Olver ein Zuspiel direkt ab und glich zum 1:1 aus. Mit dem Unentschieden ging es in die Verlängerung, die keine zwei Minuten dauerte. Wieder nutzten die Gäste eine Unachtsamkeit der Hausherren. Alle drei EHC-Feldspieler wurden von drei Düsseldorfern an der Bande beschäftigt. Plötzlich fand der Puck seinen Weg zum völlig frei stehenden Luke Adam, die trocken zum Düsseldorfer Sieg einschoss.

TORE:

49:19 0:1 Jahnke (Bukarts)

54:12 1:1 M. Olver (Lapierre, L. Reichel) (im Powerplay)

61:24 1:2 Adam (K. A. Olimb, Jensen)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 14
14

DIE DREI BESTEN:

1. Niederberger (28 von 29 Schüssen gehalten)  - Düsseldorfer EG (#35)

2. M. Olver (1 Tor) - EHC Eisbären Berlin (#91)

3. Adam (1 Tor) - Düsseldorfer EG (#19)

 

ZUSCHAUER: 14.200 (ausverkauft)

 

 

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